Wenn Kerzen Funken tragen
Ein Fechtergedicht zum 2. Advent
Zwei Kerzen glühen, sanft und klar,
der Advent schreitet weiter, Jahr für Jahr.
Im Saal erklingen Schritte, leicht,
die Klinge sucht, was Wahrheit zeigt.
Ein Stoß, ein Sprung, ein Parieren,
wie Funken, die im Dunkel zieren.
So wie das Licht die Nacht durchbricht,
führt Fechten Herz und Angesicht.
Advent ist Warten, Fechten ist Mut,
beides verlangt Vertrauen und Glut.
Zwei Kerzen brennen, Hoffnung erwacht,
die Klinge glänzt im Kerzensacht.
